Therapiemethoden

Neben meinem Schwerpunkt, der Osteopathie, wende ich vor allem folgende naturheilkundlichen Therapiemethoden an. Um weitergehende Informationen über die jeweilige Methode zu erhalten, klicken Sie einfach auf den Begriff, der Sie interessiert.

  • Massagen

    Schon Hippokrates (ca. 460 – 370 v. Chr.), Galenos (129 – 199) oder Paracelsus (1493 – 1541) sie alle verwendeten Massagen als therapeutisches Verfahren.

    Jeder Mensch greift instinktiv bei Schmerzen an die entsprechende Stelle und fängt an diese zu reiben, um den Schmerz zu lindern.

    Bei der therapeutischen Massage werden die Durchblutung und der Zellstoffwechsel im Gewebe verbessert, die Muskulatur entspannt und Verklebungen gelöst.

    Das vegetative Nervensystem wird ebenfalls beeinflusst, so dass Massagen auch zu psychischer Entspannung und Stressabbau genutzt werden können.

  • Taping

    Taping ist eine Methode aus Japan und kam erst Ende der 90 Jahre nach Deutschland.

    Sie dient der Stabilisierung von Gelenken und fördert gleichzeitig ihre Beweglichkeit, lindert Schmerzen über die positive Beeinflussung von Schmerzrezeptoren, regt den lokalen Blutkreislauf und das Lymphsystem an und hilft damit dem Zellstoffwechsel.

    Das Material der elastischen Tapes ist ein dehnbarer Baumwollstoff, die Klebeschicht ist aus Acryl und enthält kein Latex. Somit ist es auch für die meisten Allergiker gut verträglich.

    Des Weiteren sind die Tapes atmungsaktiv und wasserresistent, die Klebewirkung hält etwa 7 Tage und hängt von der Hautbeschaffenheit ab.

  • Osteopathie

    Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapiemethode zur Behandlung von Funktionsstörungen. Sie gliedert sich in drei Bereiche:

     

    • Parietale Osteopathie: Mobilisation und Manipulation von Gelenken und Weichteilen
    • Viscerale Osteopathie: Förderung und Wiederherstellung der Lage und Bewegung der Organe untereinander
    • Cranio-sacrale Osteopathie: Harmonisierung des zentralen Nervensystems über die Behandlung von Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum)

     

    Ziel der Osteopathie ist es, auf natürliche Weise das Gleichgewicht des menschlichen Körpers herzustellen. Dabei wird der Organismus als eine Einheit betrachtet, denn alle drei Bereiche greifen ineinander.

  • Chiropraktik

    Die Bezeichnung Chiropraktik kommt aus dem Griechischen und bedeutet „mit der Hand behandeln“.

    Fundierte Kenntnisse in Anatomie und Physiologie des Menschen, sowie Kompetenzen auf dem Gebiet der Palpation (Ertasten) und manuellen Mobilisation sind dabei unerlässlich.

    Die Chiropraktik hilft bei der Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der natürlichen Bewegungsabläufe bei akuten, als auch bei chronisch gewordenen Beschwerden. Mit gezielten Druckimpulsen sollen Fehlstellungen sanft korrigiert werden. Das Lösen der Blockaden hat eine entspannende Wirkung auf die umliegenden Muskeln und ist damit oft auch schmerzlindernd.

  • Neuraltherapie

    Die Neuraltherapie basiert auf Injektionen von Lokalanästhetika, sogenannten lokalen Betäubungsmitteln.

    Bei der Behandlung werden dem Patienten homöopathische Mittel zusammen mit dem Lokalanästhetikum gequaddelt. Quaddeln bezeichnet eine Injektion kurz unter die Hautoberfläche die ein Wirkungsdepot anlegt. Die soll für eine schnelle schmerzlindernde Wirkung sorgen.

    Innerhalb der Neuraltherapie werden zwei Bereiche unterschieden, die Segmenttherapie und die Störfeldtherapie.

     

    • Segmenttherapie: Über die Nerven sind bestimmte Zonen auf der Haut mit inneren Organen und anderen Bereichen des Körpers verbunden. Durch Injektionen in diese Hautareale wird ein positiver Einfluss auf die Organe innerhalb dieses Segmentes erreicht.

     

    • Störfeldtherapie: Körperteile, an denen der Patient Schmerzen empfindet, können aber auch von der auslösenden Körperstelle (Störfeld) weit entfernt sein. Das heißt, ein Störfeld kann zu Schmerzen in ganz anderen Teilen des Körpers führen. Injiziert man ein Lokalanästhetikum in das Störfeld, wird die schädigende Wirkung unterbrochen und ermöglicht eine Besserung der Beschwerden.
  • Ausleitungsverfahren

    Ausleidende Verfahren sind Behandlungsmethoden in der Alternativmedizin, die zur Entgiftung der Körpersäfte dienen.

    Synonym werden auch die Begriffe Humoraltherapie (lat. humores  „Säfte“) oder Aschner-Verfahren (nach dem Arzt Bernhard Aschner 1889 – 1960) verwendet.

    In meiner Praxis führe ich folgende klassische Ausleitungsverfahren durch:

     

    • Schröpfen: Beim Schröpfen wird durch das Aufbringen von Glasgefäßen, den sogenannten Schröpfköpfen, ein Unterdruck an der jeweiligen Hautstelle erzeugt. Als körperliche Reaktion, entsteht eine vermehrte Durchblutung des Gewebes und eine Stimulation des vegetativen Nervensystems. Durch die Schröpfbehandlung wird ebenso das Immunsystem aktiviert. Die Ansatzstellen sind häufig Reflexzonen, außerdem orientiert man sich bei der Auswahl der Schröpfzonen an Verhärtungen im Gewebe sowie schmerzempfindliche Stellen.

     

    • Baunscheidtieren: Beim Baunscheidtieren werden mittels eines Nadelkopfes, der mit einer Feder vorschnellt 1 – 2 mm tiefe Poren in die Haut gestichelt. Blut tritt dadurch nicht hervor. Danach wird die Hautfläche mit einem speziellen Öl eingerieben. Je nach Reaktionsintensität zeigen sich Quaddeln, die nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Durch das Baunscheidtieren wird die Haut als unser größtes Organ angeregt, durch Aus- und Ableitung den Organismus zu entgiften. Bestimmte Hautregionen stehen über das vegetative Nervensystem in Verbindung zu inneren Organen, so dass die behandelte Hautregion verstärkt durchblutet wird und dadurch die Funktion des ihr zugeordneten Organs anregt.
  • Infusionstherapie

    In manchen Fällen ist es nötig dem Organismus größere Mengen an Substanzen zuzuführen, die ihn schnell und effektiv aus einer Krise holen. Das heißt, parenteral unter Umgehung des Verdauungstraktes, da der Körper aus unterschiedlichen Gründen die Substanzen oral eingenommen nicht in benötigter Menge aufnehmen kann.

     

    Vitamin C-Hochdosistherapie

     

    Da der menschliche Körper Vitamin C nicht selber bilden kann, ist er auf eine regelmäßige Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Bei kranken Menschen und chronischen Erkrankungen steigt der Vitamin C-Bedarf auf bis zu mehreren Gramm an. Diese Dosierung kann nicht in Tablettenform eingenommen werden, da der Magen-Darmtrakt nur geringe Mengen toleriert.

    Durch die Umgehung des Magen-Darmtraktes gelangt es über den Blutweg direkt zu den Zellen. Vitamin C ist u.a. mit für den Zellschutz zuständig, unterstützt das Immunsystem und hat entzündungshemmende Wirkung.

     

    Je nach Beschwerdebild biete ich in meiner Praxis  weitere Infusions- bzw. Injektionstherapien an.

  • Homöopathie

    Die Bezeichnung Homöopathie kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „Ähnlich dem Leiden“.

    „Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden“ – das ist der Leitsatz der Homöopathie nach dem Arzt Samuel Hahnemann (1755 – 1843).

    Zur Behandlung werden natürliche Substanzen aus pflanzlichen, mineralischen und tierischen Extrakten eingesetzt, die für das vorliegende Krankheitsbild charakteristisch sind.

    Der Mensch wird im Ganzen behandelt, d.h. der Körper, der Geist und das Gemüt. Das verordnete homöopathische Mittel kann das Gleichgewicht wieder herstellen und zur Selbstheilung anregen.

     

    Homöopathische Mittel werden in Form von Tropfen, Tabletten, Kapseln, Kügelchen, Zäpfchen, Salben oder Injektionen verordnet.

Die Auswahl der für Sie geeigneten Therapiemethode findet nach einem ausführlichen Gespräch und einer entsprechenden Diagnose statt.

Dafür nehme ich mir die nötige Zeit.

© 2015  •  Maike Höcker  Heilpraktikerin  •  Wedemarkstraße 19  •  30900 Wedemark (OT Mellendorf)